Harald Schmidt

(c) Katrin Nusterer

Biographie

Harald Schmidt, 1957 in Neu-Ulm geboren, wuchs in Nürtingen am Neckar auf. nach dem Abitur und dem Zivildienst besuchte er die Schauspielschule Stuttgart und trat in Stücken der Städtischen Bühnen Augsburg und dem Düsseldorfer Kom(m)ödchen auf.

Schmidt brachte die Late-Night-Show nach amerikanischem Vorbild ins deutsche Fernsehen. Von 1995 bis 2003 präsentierte er zu später Stunde seine satirisch-humoristische „Harald-Schmidt-Show“ bei Sat.1. Er startete seine Fernsehkarriere in den Dritten Programmen mit Sendungen wie „MAZ ab“ (1988), oder „Psst...“ (1990). Den endgültigen Durchbruch brachte die WDR-Show „Schmidteinander“ (1990), die er neben Herbert Feuerstein präsentierte.

Ende 2003 verkündete Schmidt überraschend das Ende seiner Late-Night-Show und gönnte sich eine kreative Pause von einem Jahr. Ende 2004 geht es mit „Harald Schmidt“ in der ARD bis 2011 weiter. Im Herbst des gleichen Jahres folgt dann der Wechsel zurück zu Sat.1, 2012 übernimmt dann der Pay-TV-Sender SKY „Die Harald Schmidt-Show“, die am 13. März 2014 zum letzten Mal ausgestrahlt wird. Insgesamt absolvierte Schmidt 1.846 Ausgaben seiner legendären Late-Night-Show.

Der Talkmaster und Schauspieler, der in seiner Laufbahn vom Bambi über den Tele-Star bis hin zum Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis nahezu sämtliche TV-Preise gewinnen konnte, ist seit 2008 Mitglied des Württembergischen Staatstheaters Stuttgart.

Bereits im Januar 2002 kehrte Harald Schmidt auf die Theaterbühne zurück. Im Schauspielhaus Bochum übernimmt er die Rolle des „Lucky“ in „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett

Staatstheater Stuttgart ab 2007, im Oktober Premiere des Theaterstücks „Elvis lebt. Und Schmidt kann es beweisen“, es folgen Gastspielreise mit dem Staatstheater Stuttgart. Im Oktober 2008 Premiere am Schauspiel Stuttgart mit dem Musical „Hamlet: Der Prinz von Dänemark“. Beide Stücke werden bis in die Saison 2009/10 in Stuttgart gespielt. 2009 wirkt Schmidt im Pollesch-Stück „Wenn die Schauspieler mal einen freien Abend…“. In der Saison 2010/11 weiterhin festes Ensemble-Mitglied am Staatstheater Stuttgart mit den Stücken Volpone, Prinz von Dänemark, 3 Western.

Seit der Saison 2018 regelmäßige Gastspiele im Burgtheater Wien mit „Schmidt, Niavarani, Burg“ – Harald Schmidt und Michael Niavarani im Gespräch.

Neben Auftritten in einigen „Traumschiff“-Folgen ist Schmidt auch im Kino aktiv, unter anderem unter der Regie des zu früh verstorbenen Helmut Dietl (LATE SHOW, 1999, VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE, 2004, ZETTL, 2012). Auch für BURG SCHRECKENSTEIN-Regisseur Ralf Huettner stand er bereits vor der Kamera, und zwar bei dessen TV-Krimi-Komödie „Die Musterknaben 2“ (1998).

Harald Schmidt ist fester Bestandteil der TRAUMSCHIFF-Crew in der Darsteller-Rolle „Oskar Schifferle“.

Am 28. September 2019 – Premiere des Bühnenstücks „Echt Schmidt“ am Schauspiel Stuttgart. Weitere Aufführungen folgen in Stuttgart

In 2020/2021 – verschiedene Gastauftritte in Österreich und der Schweiz, Vorbereitung Thomas Bernhard-Buch in Zusammenarbeit für den Brandstätter-Verlag „In der Frittatensuppe feiert die Provinz ihre Triumphe“ Eine kulinarische Spurensuche.

2022 Herausgabe Thomas Bernhard-Buch, Mitwirkung in verschiedenen TV-Produktionen, Gastspiele in Österreich und Schweiz.

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