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Ausstellung 100 Jahre Theater Reichenau

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Theaters Reichenau zeichnet eine Sonderausstellung ein Porträt des Hauses und zeigt in sieben Räumen, wie sich aus einem einfachen Laientheater ein moderner Theaterbetrieb entwickeln konnte.
Alte Aufnahme des Theaters Reichenau
© SF

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Theaters Reichenau zeichnet eine Sonderausstellung ein Porträt des Hauses und zeigt in sieben Räumen, wie sich aus einem einfachen Laientheater ein moderner Theaterbetrieb entwickeln konnte.

Eine wichtige Rolle spielten dabei die Inhaber des „Thalhofs“ (Familie Waissnix) sowie des heutigen „Marienhofs“ (Familien Fischer und Oberdorfer), denn sie beherbergten zahlreiche Prominente, SchauspielerInnen und Kulturschaffende, die vor Ort Werke schufen, die später zu Klassikern der Reichenauer Festspieltradition wurden. Olga Waissnix, die Thalhofwirtin, nimmt dabei als wichtige Korrespondenzpartnerin von Arthur Schnitzler, einen ganz besonderen Platz ein. 

Das heutige Theater fand seinen Ursprung in einer ehemaligen „Holzschleife“. 1922 wurde das Industriegebäude von der Gemeinde erworben und 1926 als „Theater- und Konzerthaus“ eröffnet – mit Johann Strauß’ Operette „Die Fledermaus“ als feierlichen Auftakt. 

Nach einem vielversprechenden Beginn mit erfolgreichen Gastspielen und buntem Programm, wurde das Theater jedoch ab den 1930er Jahren zunehmend als Kino genutzt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg sorgte das „Niederösterreichische Kammerschauspiel“ unter der Leitung von Erich L. Koller für neue Impulse.

Mit der Gründung des „Kulturvereins Reichenau“ im Jahr 1981 gestalteten Peter und Mag. Renate Loidolt den Übergang zu den erfolgreichen Veranstaltungsreihen „Kunst und Künstler in Reichenau“, aus denen schließlich die „Festspiele Reichenau“ hervorgingen.

Im Jahr 2003 waren sowohl das Schloss Reichenau als auch das Theater Teil der Niederösterreichischen Landesausstellung „Theaterwelt – Welttheater. Tradition und Moderne um 1900“. Auch dazu sind Exponate in der Ausstellung zu sehen.

Neben einer Zeitreise durch die Geschichte des Theaters Reichenau, widmet sich ein weiterer Raum auch dem jüngsten Kapitel des Hauses: der neuen Ära der „Festspiele Reichenau“ unter der Intendanz der Kammerschauspielerin und Regisseurin Maria Happel. 

Gratis Eintritt mit Theaterticket! 

Öffnungszeiten

Von 5. Juli bis 6. September 2026
jeweils Mittwoch bis Sonntag, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Schloss Reichenau
Schlossplatz 9
Reichenau an der Rax

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