Julienne Pfeil
Therese in "Die Legende vom heiligen Trinker"Vita
Julienne Pfeil wuchs in Appenzell (AR) auf. Sie studierte Violine und Schauspiel in Zürich und trat ihr Erstengagement am Landestheater Tübingen an. Anschließend spielte sie unter anderem am Staatstheater Stuttgart, am Casinotheater Winterthur, am Theater Freiburg sowie am Salzburger Landestheater, wo sie bis 2018 fest engagiert war.
Zu ihren Rollen zählen unter anderem Nina in „Seltsames Intermezzo“ von Eugene O’Neill, Helena in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, Käthe in Gerhart Hauptmanns „Einsame Menschen“, Elisabeth in Schillers „Don Carlos“, Lady Milford in „Kabale und Liebe“ sowie Lena in Büchners „Leonce und Lena“.
2011 wurde sie mit dem Armin-Ziegler-Preis für herausragende Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet und im selben Jahr im Jahrbuch von Theater heute als beste Nachwuchsschauspielerin nominiert.
Neben ihrer Theaterarbeit wirkte sie auch in mehreren Filmproduktionen mit, unter anderem in der Hauptrolle der Minna Wagner in „The Zurich Affair“, einem international besetzten Film über Richard Wagner, der auf der Berlinale sowie beim Zurich Film Festival gezeigt wurde. Darüber hinaus ist sie regelmäßig im Fernsehen zu sehen, unter anderem in Produktionen wie „Der Bergdoktor“, „Die Bergretter“, „Hubert ohne Staller“, „Lena Lorenz“ und „Watzmann ermittelt“.
Für die Mozartwochen 2026 produzierte sie zwei eigene Stücke, in denen sie für Regie, Musikzusammenstellung, -arragements und Libretto verantwortlich zeichnete und die Rolle der Constanze spielte.
In der Spielzeit 2025/2026 ist sie erneut am Salzburger Landestheater in der Rolle als Mephisto in „Faust“ zu erleben. 2026 ist sie zum ersten Mal bei den Festspielen Reichenau zu Gast, wo sie als Therese in "Die Legende vom heiligen Trinker" in der Regie von Alexandra Liedtke zu sehen sein wird, mit der sie eine langjährige Zusammenarbeit verbindet.
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