Julius Béla Dörner
Nikolai Rostow (+ Musik) in "Krieg und Frieden"Vita
Julius Béla Dörner, geboren 2000 in Halle (Saale), erhielt ab seinem achten Lebensjahr Klavierunterricht. Mit dreizehn Jahren trat er dem Jugendchor der Oper Halle bei und sammelte dort erste Bühnenerfahrungen in Musicalproduktionen, A-cappella-, Chor- und Konzertformaten. Parallel nahm er Gesangsunterricht bei Peter Fabig und Ines Lex.
Bis 2022 war er regelmäßig an der Oper Halle engagiert und spielte unter anderem Michael in "Peter Pan", Bert Healy in "Annie" und Tobias Ragg in "Sweeney Todd", zudem wirkte er in zahlreichen weiteren Musicalproduktionen als Ensemblemitglied mit.
2020 absolvierte er sein Abitur, nahm Schlagzeugunterricht und brachte sich das Gitarrenspiel autodidaktisch bei. 2021 spielte er in "Jugend ohne Gott" am neuen Theater Halle. Seit 2022 studiert er Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien.
Während des Studiums war er unter anderem bei den Festspielen Reichenau in "Lumpazivagabundus" zu sehen und spielte Thomas Diafoirus in "Der eingebildete Kranke" im Schloss Leopoldskron (Regie: Michael Sturminger). Weitere Rollen übernahm er als Pato Dooley in "Die Beauty Queen" von Leenane (Anja Jemc) sowie in mehreren Diplomproduktionen ("The Artist", "Der Hofmeister", "Keine Hoffnung Baby"). Mit Arbeiten seines Instituts war er bisher zweimal beim Körber Studio Junge Regie in Hamburg vertreten.
In der Jahrgangsproduktion "Macbeth" unter der Regie von Þorleifur Örn Arnarsson spielte er Macbeth und begleitete die Produktion zusätzlich als musikalischer Leiter. Am 22. Januar feiert er Premiere in "Die Räuber" in St. Pölten.
Im Sommer 2026 wird er erneut bei den Festspielen Reichenau zu sehen sein. Diesmal als Nikolai Rostow in der Produktion "Krieg und Frieden".