Wiener Basetthorntrio

Musik in „Die Zauberflöte"

Vita

Das Wiener Basetthorntrio besteht aus:

Heinz-Peter Linshalm
studierte in Wien und in Bern/CH. Mit Begeisterung spielt er alle Instrumente der Klarinettenfamilie, vom "picksüßem Hölzl" bis zur Kontrabassklarinette.Heinz-Peter ist Senior Lecturer für Bassklarinette an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Petra Stump-Linshalm
studierte in Wien und in Amsterdam/NL. Sie erkundet klassische, experimentelle und zeitgenössische Musik und hat in den letzten Jahren auch das Komponieren für sich entdeckt. Petra unterrichtet Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Ivan Calestani
studierte Fagott am Conservatorio in Parma/IT und schloss das Studium mit Auszeichnung ab. Heute lebt und arbeitet Ivan in Wien und widmet sich intensiv dem barocken und klassischen Fagott. Er unterrichtet Barockfagott an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.

Das Bassetthorn ist etwas in Vergessenheit geraten, aber durch Mozart unsterblich geworden. Es wird selten gespielt, möglicherweise wegen seiner heiklen Ansprache und launischen Intonation im Vergleich zu anderen Klarinetteninstrumenten. Die Mühe lohnt sich jedoch, denn es erzeugt einen melancholischen, edlen und mysteriösen Klang mit "Memento mori"-Symbolik. Brahms sagte einst: "Kein Instrument passt besser zur menschlichen Stimme".

Die Besetzung mit zwei Bassetthörnern und einem Fagott ist ungewöhnlich, jedoch komponierte Mozart für dieses Trio einen bezaubernden Kanon.
Unsere Version der „Zauberflöte für Kinder“ basiert auf historischen Bearbeitungen sowie Arrangements von Heinz-Peter Linshalm und Rainer Schottstädt.

Bei den Festspielen Reichenau 2024 ist das Wiener Bassetthorntrio in „Die Zauberflöte" zu hören.